RAMPF Dosiertechnik
- Spezialist für Misch- und Dosieranlagen für ein- und mehrkomponentige Giessharz-, Dichtungs- und Klebstoffsysteme
- Weltweit mehr als 1.700 Stystemlösungen am Markt
- Mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Niederdruck-Misch- und Dosieranlagen
RAMPF Dosiertechnik
RAMPF Giessharze
- Spezialist für 2 K-Polyurethane und Dichtungsschäume
- RAMPF Polyurethane werden zum Dichten, Vergießen, Einbetten, Gestalten und Kleben verwendet
- Seit 1980 stellt RAMPF Giessharze zweikomponentige Polyurethansysteme her
RAMPF Giessharze
RAMPF Tooling
- Experte für Halbzeuge, Spezialitäten für den Modellbau und Formenbau sowie für speziellen Großvolumenverguss
- Zu den Hauptapplikationen gehören Prototyping, Modellbau und Styling, Gießen, Laminieren sowie die Metallumformung
- Erfinder des ersten Polyurethan-Blockmaterials
RAMPF Tooling
RAMPF Ecosystems
- Spezialist für chemisches Recycling von Polyurethan-Produktionsreststoffen zur Herstellung von Recyclingpolyolen und Recyclatsystemen
- Europas größte industriell nutzbare Anlage für thermische Glycolyse
RAMPF Ecosystems
EPUCRET Mineralgusstechnik
- Spezialist für die Konstruktion und Herstellung von Maschinenbetten aus polymergebundenem Mineralguss
- Marktführer weltweit
- Mehr als 30 Jahre Erfahrung und Know-how in der Entwicklung von Mineralguss
EPUCRET Mineralgusstechnik
Aktuell informiert
Was gibt es Neues bei der RAMPF-Gruppe? Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus unserem Hause.
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T +49 (0) 7123 9342-1045
RAMPF Tooling mit neuen Produkten an der Bundesfachschule für Modellbau
Wer bietet die effizientesten und innovativsten Lösungen? Eine entscheidende Frage in immer schnelllebigeren Märkten. Bei einer zweitägigen Fachtagung an der Bundesfachschule Modellbau in Bad Wildungen zeigte RAMPF Tooling, wie sich der Weg von der Idee zum fertigen Produkt verkürzen lässt. Zusammen mit dem Vertriebspartner Esterhammer präsentierte der Toolingspezialist Interessierten aus der Automobil- und Gießereibranche neue, innovative Lösungen - von der Polyurethanpaste bis zum Rapid Prototyping.

Konturnahe Pasten von RAMPF lassen sich schnell und einfach verarbeiten. Und: es entsteht weniger Abfall.

Selbst ausprobieren hieß es bei der zweitägigen Fachtagung in Bad Wildungen.

Geschäftsführer Rudolf Rampf im intensiven Gespräch mit dem Nachwuchs.

Zufriedene Teilnehmer und Gastgeber.
Das Know-how und die Erfahrung von RAMPF Tooling im Modell- und Formenbau sind gefragt. Dies zeigte sich bei dem zweitätigen Seminar im September an der Bundesfachschule Modellbau. Die Teilnehmer waren bestehende sowie potentielle RAMPF Kunden und Interessenten. Rund 16 Anwender – überwiegend aus dem norddeutschen Raum – waren nach Bad Wildungen gekommen, um neue Tooling-Systeme und Verarbeitungstechniken aus dem Hause RAMPF kennenzulernen.
Neue Materialien verkürzen die Zeitspanne bis zur Markteinführung
Empfangen wurden die Gäste von Geschäftsführer Rudolf Rampf. Nach einer um-fassenden theoretischen Einführung, die unter anderem den interaktiven Modellbauführer RAKU-TOOL® Scout zum Thema hatte, ging es an die praktische Umset-zung. Im Mittelpunkt dabei stand der wirtschaftliche Modell- und Formenbau insbesondere für den Automobilbau und die Gießerei. Wie kann der Anwender Zeit und Geld sparen? Wie lassen sich Innovationszyklen verkürzen? Eine Lösung dafür sind die Rapid Prototyping Systeme von RAMPF Tooling. Sie ermöglichen die schnelle Herstellung von Prototypen, Funktionsteilen, Null- und Kleinserien. Das Ergebnis sind Bauteile aus Polyurethan, welche ähnliche Eigenschaften und Oberflächengüten aufweisen wie Spritzgussteile aus Thermoplasten. Im Vergleich zum Rapid Prototyping lohnt sich das Spritzgießverfahren erst bei hohen Stückzahlen, da die Investitionen für die Werkzeuge sehr hoch sind.
Rapid Prototyping: neues Glasfaser gefülltes Zwei-Komponenten-System
Die Prototypingsysteme der Marke RAKU-TOOL® ermöglichen Designern und Ingenieuren unter anderem neu entworfene Produkte oder Teile in Originalgröße auf Passform und Funktion hin zu überprüfen – bevor sie in Serie gehen. So lassen sich kostenintensive Änderungen bei der Fertigung vermeiden und die Zeitspanne bis zur Markteinführung verkürzen. Insgesamt zwölf Produkte bietet RAMPF in diesem Bereich an. Bei der Tagung in Bad Wildungen stellte das Unternehmen das neue System RAKU-TOOL® PR-3654/PH-3905 erstmals der Öffentlichkeit vor. Es überzeugt durch eine hohe Temperaturbeständigkeit bis 130 °C, lässt sich bereits nach zehn bis 20 Minuten entformen, hat eine hohe Eigensteifigkeit und weist keine Sprödphase auf. Das System ist daher speziell gut für temperaturbeständige An-wendungen, wie etwa im Motorenbereich geeignet.
Resin Infusion für komplexe Großbauteile
Aus der Produktgruppe Infusion Systeme präsentierte RAMPF das System RAKU-TOOL® EI-2500/EH–2971. Beim Resin Infusion-Verfahren, am Modell eines Schiffsrumpfes, kam das Harz zur Anwendung. Seine Vorteile: Es ist temperaturbeständig (bis 110°) und hat sehr gute Fließ- und Benetzungseigenschaften. Das Resin Infusion Verfahren eignet sich sehr gut für dickwandige und komplexe Großbauteile.
Effiziente Pasten für konturnahen Modellbau
Aus dem Bereich Close Contour Pasten stellte RAMPF Tooling die Produkte RAKU-TOOL® CP-6050 und CP-6100 vor. Durch den konturnahen Auftrag der Materialien fällt wenig Abfall an. Zudem erlauben die Materialeigenschaften eine schnelle und einfache Verarbeitung. Hinter dem Namen CP-6050 verbirgt sich eine Epoxid Paste, welche bis zu einer Schichtstärke von 40 mm aufgetragen werden kann und speziell für Design und Styling Modelle entwickelt wurde. Bereits nach 24 Stunden Aushärtung bei Raumtemperatur kann sie der Anwender weiter bearbeiten. Die Epoxid-Paste CP-6100 lässt sich mit einer Dichte von 1,3 g/cm3 in dicken Schichten und auch Überkopf bis zu 40 mm auftragen. Beide Systeme laufen an senkrechten Flächen nicht ab. Zu den Einsatzgebieten der CP-6100 Paste zählen der Lehrenbau, Formen und Werkzeuge und das Direkt-Tooling. Verarbeitet wurden die Pasten auf Anlagen der Firma Tartler aus Lützelbach.
Kosteneinsparung im Gießereimodellbau
Für die Gießereibranche stellten die Experten von RAMPF und Esterhammer ein Oberflächenharz mit verringertem Gefährdungspotential vor. RAKU-TOOL® PG–3104 (Härter PH–3954) weist eine hohe Abriebs- sowie Chemikalienbeständigkeit auf und ist zusätzlich beständig gegenüber der Reinigung mit Trockeneis.
Großes Interesse erweckte auch das gefüllte Gießharz RAKU-TOOL® PC–3415 (Härter PH–3915). Der Werkstoff eignet sich für den Voll- und Hinterguss. Er er-möglicht dem Anwender vor allem beim Hintergussverfahren Kostenersparnisse, da das Material mit preisgünstigen Füllstoffen angereichert werden kann.
Abwechslungsreiches Rahmenprogramm
Neben den Live-Präsentationen erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in Bad Wildungen. Dazu gehörte eine Ausstellung über die umfangreiche Produktpalette von RAMPF Tooling. Der Geschäftsführer der Firma Esterhammer Wolfgang Lößl informierte in einem Exkurs über Produkte und Hilfsmittel der Faserverbundtechnologie. Weiterhin präsentierte sich die Bundesfachschule Modellbau, vertreten durch Norbert Koberstein, als führendes Ausbildungs- und Kompetenzzentrum in Deutschland.






